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Die Großen Masurischen Seen

 

Regionenkarte Große Masurische SeenMasuren wird oft als "Land der tausend Seen" bezeichnet. Das ist außerordentlich untertrieben, denn es sind weit mehr. Wer über die tausend Seen spricht, meint man eigentlich nicht Masuren als Gesamtheit, sondern nur den zentralen Teil dieser unter geografischen und ethnografischen Aspekten höchst unterschiedlichen Region. In Deutschland sind überwiegend die Bezeichnungen  "Große Masurische Seen" oder "Masurische Seenplatte" bekannt.

Die Region der Großen Masurischen Seen beginnt im Norden in Węgorzewo (einst Angerburg), führt über Giżycko (einst Lötzen), Mikołajki (einst Nikolaiken) bis kurz vor die Stadt Pisz (einst Johannisburg).

Die größten Seen bilden dabei die Gewässer mit den Namen Mamry, Dargin, Niegocin, Jagodnie, Sniardwy und Seksty. Links und rechts dieser durch Kanäle verbundenen Seen gibt es noch weitere auf einer schiffbaren Route erreichbaren Gewässern. 

Dieser Teil von Masuren ist überwiegend von der kurzen Sommersaison abhängig, obwohl es eine Vielzahl von sehenswerten Objekten gibt, welche den Landstrich auch über die Sommermonate hinaus zu einem attraktiven Urlaubsziel machen.

 

 
Giżycko
Komplex Wolfschanze
Wallfahrtsort Heiligelinde
Masurischer Kanal
 

 

Im Süden geht die Masurische Seenplatte in ein großes Waldgebiet über, welches in Deutschland Johannisburger Heide (in Polen als Puszcza Piska) genannt wird.

Westlich der Stadt Pisz befindet sich Ruciane Nida am Nidzkie-See. Andere bekannte Orte sind die Siedlung Pranie (mit dem bekannten Forsthaus), Kadzidłowo (mit dem Wildtierpark), Wojnowo (mit dem früheren Kloster der Altgläubigen), Krutyń (mit dem Krutyna-Fluss, wo man mit den Stakenbooten fahren kann) oder Piersławek (wo sich die Ernst-Wiechert-Gedenkstube befindet).

Andere Attraktionen sind die Galindia-Siedlung in Iznota, die Wildpferde-Forschungsstation in Popielno am Sniardwy-See, die Damwild-Station in Kosewo Górne oder die Stadt Mikołaki, welche als Seglerparadies und Stadt des gefangenen Maränenkönigs bekannt ist.

Noch weiter südlich geht Masuren in die nordmasowische Region Kurpie über, wo einst die Waldbienenzüchter wohnten.





































 

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